PIR v4 Handbuch [DE]


Einführung

Die Einführung bietet einen Überblick über den Camtraptions PIR Sensor v4 — sie erklärt, wie passive Infrarot-Erkennung funktioniert, was in dieser Version neu ist und wie sich der Sensor in ein Kamerafallen-Setup integriert. Sie vermittelt grundlegendes Hintergrundwissen zum Verständnis von Zweck und Vorteilen des PIR v4 Systems.

Einführung

Was ist ein PIR-Bewegungssensor?

Alle Objekte senden unsichtbare Infrarotstrahlung aus. Ein Passiver Infrarot (PIR)-Sensor erkennt Veränderungen der Infrarotenergie in seinem Sichtfeld – beispielsweise wenn ein warmblütiges Tier vorbeizieht.

Der Begriff „passiv" bezieht sich darauf, dass der Sensor selbst keine Strahlung aussendet – er überwacht lediglich die Infrarotstrahlung, die von Objekten in seiner Umgebung natürlich abgegeben wird. Dadurch sind PIR-Sensoren äußerst energieeffizient und zuverlässig für den langfristigen Einsatz im Feld.

In einem Kamerafallen-Setup besteht die Aufgabe des PIR-Sensors darin, die Anwesenheit eines Tieres zu erkennen und die angeschlossene fotografische Ausrüstung automatisch auszulösen, wie z. B. eine DSLR- oder spiegellose Kamera. Dies ermöglicht die Aufnahme hochwertiger Fotos und Videoaufnahmen von Wildtieren mit minimaler menschlicher Störung.

Einführung

Was ist neu in Version 4?

Version 4 des Camtraptions Passiven Infrarot (PIR)-Bewegungssensors stellt ein bedeutendes Upgrade gegenüber früheren Modellen dar und bietet verbesserte Flexibilität, Benutzerfreundlichkeit und Leistung. Im Folgenden sind die wichtigsten neuen Funktionen und Verbesserungen aufgeführt:

Duales Sensorsystem

Version 4 verfügt über zwei PIR-Sensoren – zwei unabhängige Detektoren für maximale Flexibilität:

Jeder Sensor kann unabhängig gesteuert werden. Benutzer können die relativen Empfindlichkeiten anpassen, jeden Sensor aktivieren oder deaktivieren oder verschiedene Funktionen zuweisen – beispielsweise den Weitwinkelsensor zum Aufwecken der angeschlossenen Kameraausrüstung und den Fernsensor zum Auslösen verwenden.

pirv4.png

Neue Benutzeroberfläche

Ein integriertes Display und Tastenfeld ermöglichen einen intuitiven, menügesteuerten Einrichtungsprozess. Benutzer können problemlos Parameter konfigurieren wie:

Dies stellt einen großen Fortschritt in der Benutzerfreundlichkeit im Vergleich zu früheren Generationen dar.

lcd_screen.png

Uhrenintegration

Die neue Uhr ermöglicht eine präzise Planung der aktiven Stunden des Sensors. Benutzer können ein bestimmtes Zeitfenster – minutengenau – definieren, in dem der Sensor arbeiten soll, was größere Kontrolle und Effizienz im Feld bietet.

Verbessertes Batteriesystem

Version 4 unterstützt NP-F Lithium-Ionen-Akkus, die in der Fotoausrüstung weit verbreitet und leicht zu beschaffen sind. Mit den größten NPF-Akkus erreicht oder übertrifft die Standby-Zeit des Sensors die des Vorgängermodells. Ein 6xAA-zu-NP-F-Batterieadapter (separat erhältlich) ermöglicht den Betrieb des Sensors mit sechs AA-Batterien als Alternative. Batterien können einfach und schnell gewechselt werden, indem das hintere Fach geöffnet und sie ein- oder ausgeschoben werden. Die Batteriespannung kann schnell vom Startbildschirm aus überprüft werden.

Firmware-Aktualisierbarkeit

Version 4 unterstützt nun Firmware-Updates über microSD-Karte, sodass Benutzer zukünftige Software-Verbesserungen und Funktionserweiterungen einfach installieren können, ohne das Gerät zur Wartung einschicken zu müssen.

Verbesserte Konnektivität und Haltbarkeit

Version 4 bleibt mit kabelgebundenen und kabellosen Auslösemethoden kompatibel und bietet Benutzern die Flexibilität, ihre Kameras und Blitzgeräte über Kabel oder Camtraptions Wireless Receiver anzuschließen. Der Sensor funktioniert nahtlos mit bestehenden Funkkanälen und Zubehör und gewährleistet volle Rückwärtskompatibilität mit früheren Systemen.

Weitere Verfeinerungen verbessern die Robustheit und Vielseitigkeit zusätzlich:

Einführung

Übersicht des Sensors

Der Camtraptions PIR Sensor v4 verfügt über ein durchdacht gestaltetes Layout, das Funktionalität, Haltbarkeit und Benutzerfreundlichkeit vereint. Auf der Vorderseite befinden sich zwei Bewegungssensoren – einer ist mit einer integrierten Anzeigelampe ausgestattet, die während der Einrichtung aktiviert wird, um erkannte Bewegungen anzuzeigen.

Auf der Rückseite finden Sie das Display und das Tastenfeld, das den Ein-/Ausschalter enthält. Die Rückseite ist gleichzeitig die Batterieklappe, die über den Verschluss an der Oberseite geöffnet werden kann, um Zugang zum internen Batteriefach zu erhalten.

Die Unterseite des Geräts enthält zwei Stativbefestigungsbuchsen für eine sichere Montage sowie die kabelgebundene Ausgangsbuchse und den DC-Stromeingang, die beide durch wetterfeste Gummikabelstopfen geschützt sind.

An den Seiten des Sensors befinden sich verstellbare Klappen, die verwendet werden können, um das Sichtfeld der Sensoren für eine präzisere Kontrolle einzuschränken oder zu verfeinern. Unter der rechten Klappe befindet sich ein kleiner Stopfen, der den microSD-Kartensteckplatz abdeckt, der für Firmware-Updates verwendet wird.

PIR Sensor v4 Vorderseite

PIR Sensor v4 Rückseite

Die Informationen in diesem Handbuch entsprechen der Firmware-Version 1.19. Sie können die Firmware-Version überprüfen und bei Bedarf aktualisieren, indem Sie den Anweisungen auf der Seite Firmware-Update folgen.

Erste Schritte

Dieser Abschnitt behandelt die grundlegenden Schritte zur Vorbereitung Ihres PIR-Sensors für den Einsatz – einschließlich Stromversorgung, Anschluss, Montage und Ausrichtung des Geräts. Er führt Sie durch die Ersteinrichtung, damit Sie den Sensor schnell betriebsbereit machen und für den Einsatz im Feld vorbereiten können.

Erste Schritte

Stromversorgung des Sensors

Der Camtraptions PIR Sensor v4 kann auf verschiedene Arten mit Strom versorgt werden und bietet Flexibilität für eine Vielzahl von Feldbedingungen und Einsatzdauern.

PIR Sensor Batterie

1. NPF-Akku

Die primäre Stromversorgungsoption ist ein Sony-Typ NP-F Lithium-Ionen-Akku, ein weit verbreiteter und zuverlässiger Standard in der Fotobranche. Der PIR v4 ist kompatibel mit NP-F-Akkus bis zur Größe eines NP-F970 und einer maximalen Höhe von 60 mm. Beachten Sie, dass einige Dritthersteller NP-F-Akkus mit integrierten USB-Ladeanschlüssen produzieren, die diese Höhe überschreiten und nicht in den Sensor passen.

NP-F-Akkus werden separat verkauft, da sie bei den meisten Händlern für Kamera- oder Videoausrüstung leicht erhältlich sind. Legen Sie den Akku in die Akkuschale, etwa 1 cm von seiner vollständig eingerasteten Position entfernt. Üben Sie leichten Druck nach unten aus, um sicherzustellen, dass die zentrale Verriegelungslasche in der Akkuschale vollständig eingedrückt ist, und schieben Sie gleichzeitig den Akku nach vorne, bis er einrastet. Um den Akku zu entfernen, ziehen Sie ihn einfach nach hinten.

2. AA-Batterieadapter

Alternativ kann der Sensor mit sechs AA-Batterien betrieben werden, die in einen 6xAA-zu-NP-F-Batterieadapter (separat erhältlich) eingesetzt werden. Der Adapter passt in denselben Montageschacht wie der NP-F-Akku. Diese Option bietet Flexibilität in Situationen, in denen wiederaufladbare Lithium-Akkus nicht verfügbar oder unpraktisch sind.

Setzen Sie den Adapter auf die gleiche Weise wie einen NP-F-Akku ein und stellen Sie sicher, dass er sicher sitzt, bevor Sie die hintere Klappe schließen. Die einzelnen AA-Zellen können entnommen/eingesetzt werden, während der Adapter im PIR v4 verbleibt, oder alternativ kann der gesamte Adapter auf die gleiche Weise wie ein NP-F-Akku entfernt werden.

3. Externer DC-Stromeingang

Für längere Einsätze oder feste Installationen kann der Sensor auch über die DC-Eingangsbuchse an der Unterseite des Geräts mit Strom versorgt werden. Der Sensor akzeptiert DC-Eingangsspannungen von 4 V bis 12 V. Für erhöhte Zuverlässigkeit im Feld ist der Sensor mit den wasserdichten Camtraptions Schraubverschluss-DC-Steckern kompatibel, die eine sicherere und wetterbeständigere Verbindung bieten.

Stellen Sie sicher, dass jeder interne Akku aus dem PIR v4 entfernt wird, bevor eine externe Batterie oder Stromquelle an den Sensor angeschlossen wird. Interne Akkus können nicht gleichzeitig mit einer externen Stromversorgung verwendet werden. Die einzige Ausnahme ist der Anschluss eines kleinen externen Solarpanels zum Erhaltungsladen von 6x Ni-MH AA-Batterien im PIR v4.

Erste Schritte

Kamera anschließen

Der Camtraptions PIR Sensor v4 kann Ihre Kamera auf zwei Arten auslösen: kabellos oder über eine Kabelverbindung. Beide Methoden sind mit DSLR- und spiegellosen Kameras kompatibel, die über eine externe Fernauslöser-Buchse verfügen.

PIR Sensor Kabel

1. Kabellose Verbindung (Standard)

Der Sensor enthält einen integrierten Funksender, der mit den Camtraptions Wireless Receivern kommuniziert. Dies ist die einfachste und flexibelste Möglichkeit, Ihre Kamerafalle einzurichten. Der Funksender ist standardmäßig aktiviert und auf Kanal 1 eingestellt. Sie können den Kanal über den Bildschirm Funkkanal im Menü des Sensors ändern. Bis zu 15 Kanäle sind verfügbar, die direkt den 15 Kanälen der Camtraptions Wireless Receiver entsprechen.

Um eine Verbindung herzustellen:

Der Funksender kann im Menü deaktiviert werden, wenn Sie den Sensor lieber über eine Kabelverbindung betreiben möchten.

2. Kabelverbindung

Alternativ kann der Sensor direkt über ein Kabel mit der Kamera verbunden werden. Die Kameraausgangsbuchse befindet sich an der Unterseite des Sensors und ist durch einen wetterfesten Gummistopfen geschützt.

Verwenden Sie das Camtraptions Schraubverschluss-Wasserdichtkabel für PIR Sensor v4, um den Sensor mit der Fernauslöser-Buchse Ihrer Kamera zu verbinden. Stellen Sie sicher, dass das schwarze Silikondichtband am Stecker des wasserdichten Kabels gleichmäßig um den Steckerschaft sitzt. Stecken Sie das Kabel ein und schrauben Sie die Sicherungsmutter fest. Ziehen Sie die Sicherungsmutter des Kabels nicht übermäßig fest – übermäßige Kraft ist für eine gute Abdichtung nicht erforderlich. Eine robuste und äußerst zuverlässige direkte Verbindung zwischen Sensor und Kamera ist nun hergestellt.

Ein Standard-Camtraptions-Kameraanschlusskabel oder Sensor-Verlängerungskabel kann ebenfalls an den Sensor angeschlossen werden, aber die Verwendung dieser einfachen Kabel anstelle des speziellen wasserdichten Kabelsystems führt zum Verlust der Garantie des PIR Sensor v4, da die Wetterdichtung nicht aufrechterhalten wird.

Tipps zum wasserdichten Kabelanschluss

Auch wenn nur einer der wasserdichten Anschlusstypen genutzt wird, z.\u00A0B. Kameraauslösesignalausgang und nicht der externe Stromeingang – wird empfohlen, beide Enden des Schraubverschluss-Wasserdichtkabels sicher am PIR v4 zu befestigen. Dies stellt sicher, dass beide Anschlüsse des Sensors und die Stecker des Kabels gegen Feuchtigkeit und Schmutz abgedichtet sind und der vollständige Wetterschutz für Sensor und Kabel erhalten bleibt.

Wenn der Zugang eingeschränkt ist, kann das Entfernen der Seitenklappe und der Rändelschraube das sichere Festziehen oder Lösen der Kabelmutter erleichtern. Zusätzliche Camtraptions wasserdichte Kabel und Adapter sind erforderlich, um die Verbindung zur Kamera herzustellen.

3. Wahl zwischen kabellos und kabelgebunden

Beide Verbindungsarten haben Vorteile, je nach Ihren Einrichtungsanforderungen:

Verbindungstyp Vorteile Überlegungen
Kabellos Schnelle und einfache Einrichtung. Keine langen Kabel zwischen Kamera und Sensor, was größere Flexibilität bei der Positionierung ermöglicht. Reduziert das Risiko, dass Kabel gezogen, beschädigt oder von Tieren angenagt werden. Der Wireless Receiver verbraucht zusätzlichen Strom, was die Gesamtstandby-Zeit des Setups beeinflusst.
Kabelgebunden Sehr energieeffizient. Erfordert keinen stromversorgten Empfänger. Immun gegen Funkstörungen und blockierte oder schwache Funksignale. Erfordert eine physische Kabelverbindung, was die Platzierungsflexibilität einschränkt und Potenzial für Kabelschäden oder Störungen birgt.

In den meisten Fällen wird das kabellose Setup wegen seiner Einfachheit und Flexibilität bevorzugt, insbesondere wenn der Sensor mehrere Meter von der Kamera entfernt positioniert werden muss. Eine kabelgebundene Einrichtung ist jedoch ideal, wenn Energieeffizienz Priorität hat oder wenn Sensor und Kamera nah beieinander montiert sind.

Camtraptions Wireless Receiver sind für außergewöhnliche Energieeffizienz konzipiert, wodurch langfristige kabellose Setups (über Wochen oder sogar Monate) möglich sind, wenn sie mit größeren Akkus oder Solarsystemen kombiniert werden.

Erste Schritte

Montage des Sensors

Der Camtraptions PIR Sensor v4 verfügt über zwei Stativbuchsen an der Unterseite, die flexible und sichere Montagemöglichkeiten für eine Vielzahl von Setups bieten.

PIR Sensor Unterseite

Einschrauben-Montage

Für einfache Installationen – z. B. bei Verwendung eines MightyPod oder eines Stativs von Drittanbietern – kann der Sensor mit nur einer Stativbuchse montiert werden.

Zweischrauben-Montage

Für die sicherste und stabilste Montage, insbesondere bei Außen- oder Langzeiteinsätzen, kann eine Zweischrauben-Befestigung verwendet werden. Dies verhindert, dass sich der Sensor während der Installation oder Nutzung verdreht oder verschiebt. Der Buchsenabstand entspricht dem Standard des Camtraptions Jungle Mount Systems, wodurch der Sensor montiert werden kann auf:

Dieses System bietet eine robuste, flexible Lösung zur Positionierung des Sensors in nahezu jeder Umgebung.

Stellen Sie bei der Wahl der Montagemethode sicher, dass die gewählte Halterung die hintere Klappe des Sensors beim Öffnen nicht blockiert. Wenn die Halterung das vollständige Öffnen der Klappe verhindert, kann das Erzwingen das Scharnier beschädigen. Lassen Sie immer ausreichend Freiraum, damit die Klappe zum Batteriewechsel frei geöffnet werden kann.

Erste Schritte

Steuerung des Sichtfelds

Das Sichtfeld (FOV) des Camtraptions PIR Sensors bestimmt, wo sich ein Tier befindet, wenn die Kamera ausgelöst wird, und ist damit ein entscheidender Faktor bei der Bildkomposition – insbesondere für die Standfotografie. Das Sichtfeld kann auf verschiedene Arten angepasst werden, um die Auslösezone präzise zu steuern.

1. Verwendung der verstellbaren Seitenklappen

Jede Seite des Sensors ist mit einer Klappe oder Blende ausgestattet, die das Sichtfeld der PIR-Sensoren einschränken kann. Durch Aufklappen der Klappen nach außen können Sie unerwünschte Erkennungszonen auf beiden Seiten blockieren und sicherstellen, dass der Sensor nur auslöst, wenn sich ein Tier direkt davor befindet.

So passen Sie die Klappen an:

Für beste Ergebnisse stellen Sie sicher, dass beide Klappen symmetrisch positioniert sind, wobei der Sensor auf die Mitte der beabsichtigten Auslösezone ausgerichtet ist. Die PIR-Elemente sind in der Mitte ihres Sichtfelds am empfindlichsten, sodass eine symmetrische Einstellung sicherstellt, dass der Sensor das stärkstmögliche Signal empfängt.

Wenn Sie das Sichtfeld noch weiter reduzieren möchten, als es die Standard-Seitenklappenpositionen erlauben, können Sie die Rändelschrauben vollständig lösen und die linke und rechte Klappe vertauschen. Dadurch ist ein sehr enger Winkel möglich, der zu einer extrem präzisen Auslösefläche führt.

Seitenklappen

Diagramm mit Klappen in umgekehrter Position:

Klappen in umgekehrter Position

2. Verwendung des Dualen Sensorsystems

Version 4 enthält zwei separate Sensoren, jeweils mit unterschiedlichem Sichtfeld:

Durch Anpassen der relativen Empfindlichkeit dieser beiden Sensoren oder durch vollständiges Deaktivieren eines Sensors können Sie die Streuung und Reichweite der Auslösezone fein abstimmen. Es ist auch zu beachten, dass sowohl der Weit- als auch der Fernsensor am empfindlichsten auf Bewegungen entlang der horizontalen Achse (seitliche Bewegung) reagieren. Sie sind weniger empfindlich gegenüber Auf-/Abwärtsbewegungen entlang der vertikalen Achse.

3. Verwendung der Anzeigelampe zur Einrichtung

Einer der beiden vorderen Sensoren verfügt über eine integrierte rote Anzeigelampe, die bei der Einrichtung helfen kann. Wenn die Lampe aktiv ist, leuchtet sie kurz auf, sobald eine Bewegung erkannt wird – so können Sie genau sehen, wo die Auslösezone beginnt und endet.

Um die Anzeigelampe zu verwenden:

Die Anzeigelampe bleibt fünf Minuten nach dem letzten Tastendruck aktiv und deaktiviert sich danach automatisch, um Strom zu sparen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt Anzeigelampe später in diesem Handbuch.

Erste Schritte

Sensor ein- und ausschalten

Der Camtraptions PIR Sensor v4 wurde für maximale Zuverlässigkeit bei langfristigen Feldeinsätzen entwickelt. Sein Energiemanagementsystem stellt sicher, dass der Sensor sich automatisch von kurzzeitigen Stromunterbrechungen erholt.

Automatisches Einschalten

Der Sensor schaltet sich automatisch ein, sobald Strom angeschlossen wird. Dieses Verhalten ist beabsichtigt und bietet eine wichtige Zuverlässigkeitssicherung. Wenn die Stromversorgung jemals kurzzeitig unterbrochen wird – z. B. durch einen kurzen Kontaktverlust mit dem Akku oder Vibrationen im Feld – startet der Sensor automatisch neu und nimmt den Betrieb ohne Benutzereingabe wieder auf. Dies stellt sicher, dass Ihr Setup auch nach Stößen oder Unterbrechungen weiter funktioniert.

Manuelle Stromsteuerung

Sobald Strom angeschlossen ist, kann der Sensor manuell über den Ein-/Ausschalter auf dem hinteren Tastenfeld ein- oder ausgeschaltet werden:

Hinweise zum Stromverhalten

Da sich der Sensor automatisch einschaltet, wenn ein Akku eingesetzt wird, kann er sich während des Transports einschalten, wenn er geschüttelt oder vibriert wird. Dies ist ein normales und erwartetes Verhalten.

Bei Setups, die von einer zentralen Batterie gespeist werden (z. B. eine gemeinsame DC-Stromversorgung für mehrere Geräte), schaltet sich der Sensor automatisch wieder ein, wenn die zentrale Stromquelle wieder angeschlossen oder ausgetauscht wird.

In solarbetriebenen Systemen stellt diese Funktion sicher, dass der Sensor den Betrieb automatisch wieder aufnimmt, sobald die Solarladung nach einem nächtlichen oder bewölkten Stromausfall die Energie wiederherstellt.

Dieses Design garantiert die höchstmögliche Zuverlässigkeit bei unbeaufsichtigten Kamerafallen-Installationen und stellt sicher, dass der Sensor bei Wiederherstellung der Stromversorgung immer zum aktiven Betrieb zurückkehrt.

Erste Schritte

Der Startbildschirm

Wenn der Camtraptions PIR Sensor v4 eingeschaltet wird, zeigt er den Startbildschirm an. Dies ist der Standardbildschirm, der angezeigt wird, wenn der Sensor inaktiv ist und bereit zur Bewegungserkennung.

Der Startbildschirm bietet wichtige Informationen über den aktuellen Betriebszustand des Sensors auf einen Blick.

Bildschirmanzeigen

Folgende Elemente werden auf dem Startbildschirm angezeigt:

S / V Symbol – Zeigt den aktuellen Aufnahmemodus an.

Dieses Symbol ist immer sichtbar und lässt Sie auf einen Blick bestätigen, wie der Sensor die Kamera auslösen wird.

Startbildschirm Foto-Modus

Startbildschirm Video-Modus

Uhr-Symbol – Zeigt an, dass Zeitfenster aktiviert sind. Das Uhr-Symbol erscheint nur, wenn der Sensor so konfiguriert wurde, dass er zu bestimmten Tageszeiten arbeitet. Wenn das Symbol sichtbar ist, bedeutet dies, dass der Sensor während eines bestimmten Zeitfensters arbeitet und außerhalb dieser Stunden inaktiv ist. Das Uhr-Symbol wird entweder von ON oder OFF begleitet. Dies zeigt bequem an, ob sich der Sensor derzeit innerhalb eines aktiven Zeitfensters befindet (ON) und daher arbeitet, oder außerhalb eines aktiven Zeitfensters (OFF) und daher deaktiviert ist. Wenn das Symbol nicht sichtbar ist, ist kein Zeitfenster eingestellt und der Sensor arbeitet kontinuierlich.

Startbildschirm Zeit EIN

Startbildschirm Zeit AUS

Camtraptions-Logo (rechte untere Ecke) – Dient als Aktivitätsanzeige. Das Logo erscheint, wenn der Sensor eine Bewegung erkannt hat und eine Befehlssequenz ausführt, z. B. das Auslösen einer Kamera für Fotos oder eine Videoaufnahme. Während das Logo angezeigt wird, ist der Sensor „beschäftigt“ und reagiert nicht auf weitere Erkennungen, bis die Sequenz abgeschlossen ist. Sobald das Logo verschwindet, hat der Sensor die aktuelle Sequenz beendet und ist bereit, erneut auszulösen.

Aktivitätslogo

Hinweis: Der Sensor kann nicht reagieren, während das Logo angezeigt wird. Dies ist normales Verhalten – es bedeutet einfach, dass der Sensor seine programmierte Sequenz ausführt. Wenn während einer laufenden Sequenz eine Taste gedrückt wird, wird die Sequenz abgebrochen und nicht abgeschlossen.

Tastenkombinationen vom Startbildschirm

Auf dem Startbildschirm bietet das Gedrückthalten bestimmter Tasten schnellen Zugriff auf wichtige Informationen:

Taste Haltedauer Funktion
Links 2 Sekunden Zeigt die aktuelle Uhrzeit der internen Uhr des Sensors an – nützlich zur schnellen Bestätigung der Zeiteinstellung.
Oben 2 Sekunden Zeigt die aktuelle Batteriespannung an, sodass Sie die verbleibende Ladung überprüfen können.
Rechts 2 Sekunden Zeigt die Firmware-Version an, damit Sie bestätigen können, dass Sie das richtige Handbuch verwenden, oder prüfen können, ob ein Update verfügbar ist.

Von den Schnellzugriffsbildschirmen warten Sie 20 Sekunden oder drücken Sie eine beliebige Pfeiltaste, um zum Startbildschirm zurückzukehren.

Batteriespannungsreferenz

Beim Betrachten der Batteriespannung gibt der angezeigte Wert einen Hinweis auf die verbleibende Batterieladung. Die Beziehung zwischen Spannung und Kapazität variiert je nach Batterietyp und -chemie. Zur Vereinfachung werden am Ende dieses Handbuchs detaillierte Batteriespannungs-Referenztabellen bereitgestellt, die zeigen, wie die gemessene Spannung der ungefähren verbleibenden Ladung für verschiedene kompatible Batterietypen entspricht.

Erste Schritte

Vordere Bewegungsanzeigelampe

Die vordere Bewegungsanzeigelampe ist ein nützliches Werkzeug zum Testen des Sichtfelds und der Erkennungsreichweite des Sensors während der Einrichtung. Wenn sie aktiv ist, blinkt das Licht rot durch die weiße PIR-Linse, sobald eine Bewegung erkannt wird, und hilft Ihnen zu visualisieren, wann und wo genau der Sensor reagiert.

Vordere Anzeigelampe

Die Anzeigelampe bleibt fünf Minuten lang aktiv, nachdem der Sensor zum ersten Mal eingeschaltet wird oder nachdem eine beliebige Taste gedrückt wird. Sie deaktiviert sich dann automatisch, um Strom zu sparen und zu verhindern, dass das Licht während des Feldeinsatzes Aufmerksamkeit auf den Sensor lenkt.

Das Licht ist hell und unter einer Vielzahl von Lichtbedingungen sichtbar, was es sowohl für die Einrichtung in Innen- als auch Außenbereichen effektiv macht.

Für praktische Anleitungen zur Verwendung der Anzeigelampe zur Verfeinerung der Auslösefläche siehe den Abschnitt Steuerung des Sichtfelds in diesem Handbuch.

Erste Schritte

Menü-Navigation

Der Camtraptions PIR Sensor v4 verfügt über ein einfaches und intuitives Menüsystem, mit dem Sie alle wichtigen Einstellungen direkt über den integrierten Bildschirm und das Tastenfeld anpassen können.

Wenn das Menü inaktiv ist, kehrt der Bildschirm zum Startbildschirm zurück. Um auf das Menü zuzugreifen, drücken Sie die Links- oder Rechts-Tasten, um durch die verfügbaren Bildschirme zu blättern. Die Liste der Menübildschirme unterscheidet sich je nachdem, ob der Sensor auf Foto-Modus oder Video-Modus eingestellt ist.

Eine Einstellung anpassen

Wenn Sie zu einem anderen Bildschirm wechseln, während ein Wert noch blinkt (ohne Set zu drücken), wird die Änderung nicht gespeichert.

Wenn Sie das Ende der verfügbaren Bildschirme erreichen, kehrt das Menü automatisch zum Startbildschirm zurück.

Zusätzliche (Halten-)Funktionen

Einige Menübildschirme haben sekundäre Funktionen, die durch Halten der Oben- oder Unten-Tasten aufgerufen werden können. Zum Beispiel:

Detaillierte Beschreibungen jedes Menübildschirms und der verfügbaren Konfigurationsoptionen finden Sie in den einzelnen Einstellungsabschnitten später in diesem Handbuch.

Erste Schritte

Betriebsmodus einstellen (Foto oder Video)

Der Bildschirm „Modus einstellen“ ermöglicht es Ihnen zu wählen, ob der Sensor im Foto-Modus oder Video-Modus arbeitet. Dies bestimmt, welche Menübildschirme und Einstellungen verfügbar sind.

Betriebsmodus ändern

Vom Startbildschirm aus drücken Sie einmal die Links-Taste, um zum Bildschirm „Modus einstellen“ zu gelangen.

Modus einstellen S

Verwenden Sie die Oben- oder Unten-Tasten, um zwischen folgenden Modi zu wechseln:

Modus einstellen V

Hinweise

Der aktuelle Modus wird auf dem Startbildschirm immer als S (Foto) oder V (Video) angezeigt. Das Ändern des Modus aktualisiert die verfügbaren Menübildschirme, um die relevanten Einstellungen für diesen Modus anzuzeigen.

Foto-Modus

Dieser Abschnitt beschreibt alle Einstellungen, die speziell für die Standfotografie gelten. Er erklärt, wie der Sensor die Anzahl der Aufnahmen, die Bildrate und die Zeitsequenzen steuert, sowie wie Sie Ihre Kamera- und Blitzeinrichtung für zuverlässige Ergebnisse unter verschiedenen Lichtbedingungen optimieren können.

Foto-Modus

Foto-Modus Menüübersicht

Wenn der Sensor auf den Foto-Modus eingestellt ist, durchläuft das Drücken der Rechts-Taste vom Startbildschirm die folgenden Menübildschirme in der angegebenen Reihenfolge. Jeder Bildschirm ermöglicht die Anpassung eines wichtigen Parameters, der steuert, wie der Sensor Bewegungen erkennt und die Kamera auslöst. Nach dem letzten Bildschirm kehrt das Menü zum Startbildschirm zurück.

Nach dem Bildschirm „Modus einstellen“ kehrt ein weiteres Drücken der Rechts-Taste zum Startbildschirm zurück.

Foto-Modus

Foto-Modus Einstellungen

Wenn der Sensor auf den Foto-Modus eingestellt ist, werden zwei zusätzliche Menübildschirme verfügbar: Anzahl (NUM) und Bildrate (FPS). Diese steuern, wie viele Fotos aufgenommen werden und wie schnell sie bei Bewegungserkennung erfasst werden.

Anzahl (NUM)

Der Anzahl-Bildschirm lässt Sie wählen, wie viele Fotos die Kamera bei jeder Bewegungserkennung aufnimmt.

NUM Bildschirm

Anzahl der Fotos anpassen

  1. Vom Startbildschirm aus drücken Sie die Rechts-Taste, bis Sie den NUM-Bildschirm erreichen.
  2. Verwenden Sie die Oben- oder Unten-Tasten, um einen Wert zwischen 1 und 6 auszuwählen.
  3. Drücken Sie die Set-Taste, um Ihre Auswahl zu speichern.

Dieser Wert bestimmt die Gesamtanzahl der Fotos, die pro Erkennungsereignis aufgenommen werden. Wenn z. B. NUM = 5 eingestellt ist, nimmt die Kamera bei jeder Bewegungserkennung fünf Fotos auf.

Bildrate (FPS)

Der Bildrate-Bildschirm (FPS) bestimmt, wie schnell die Fotos in jeder Sequenz aufgenommen werden – also wie viele Bilder pro Sekunde während eines Erkennungsereignisses erfasst werden.

FPS Bildschirm

Bildrate anpassen

  1. Vom Startbildschirm aus drücken Sie die Rechts-Taste, bis Sie den FPS-Bildschirm erreichen.
  2. Verwenden Sie die Oben- oder Unten-Tasten, um die gewünschte Bildrate auszuwählen.
  3. Drücken Sie die Set-Taste, um Ihre Auswahl zu speichern.

Der verfügbare Bildratenbereich ist 0,25 bis 3,0 FPS, wobei:

Beispiel: Wenn NUM = 5 und FPS = 1,0, nimmt die Kamera fünf Fotos über fünf Sekunden auf. Bei FPS = 2,0 werden dieselben fünf Fotos in 2,5 Sekunden aufgenommen.

Hinweise

Foto-Modus

Empfohlene Kameraeinstellungen (Fotos)

Die folgende Anleitung bietet eine empfohlene Ausgangskonfiguration für Ihre Kamera bei Verwendung des Camtraptions PIR Sensor v4. Diese Einstellungen sind darauf ausgelegt, zuverlässige, gut belichtete Ergebnisse unter einer Vielzahl von Bedingungen zu liefern, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Diese Konfiguration ist nur ein Beispiel – experimentieren Sie gerne mit verschiedenen Einstellungen, um bestimmte kreative Effekte zu erzielen oder sich an besondere Lichtbedingungen anzupassen.

Dieses Setup bietet eine verlässliche Ausgangsbasis, die Belichtung, Reaktionsfähigkeit und Bildqualität ausbalanciert. Sobald Sie überprüft haben, dass Ihr Sensor und Ihre Blitzgeräte zuverlässig auslösen, können Sie Belichtungseinstellungen, Blitzverhältnisse oder ISO-Grenzen an Ihre spezifische Umgebung und kreativen Ziele anpassen.

Video-Modus

Der Video-Modus-Abschnitt beschreibt, wie der Sensor für Videoaufnahmen konfiguriert wird. Er erläutert das Verhalten der Auslösesignale, Optionen zur Verlängerung bei Bewegung und Zeitparameter. Dieser Modus ermöglicht zuverlässige Videoaufnahmen von Wildtierverhalten bei natürlichem oder künstlichem Licht.

Video-Modus

Video-Modus Menüübersicht

Wenn der Sensor auf den Video-Modus eingestellt ist, durchläuft das Drücken der Rechts-Taste vom Startbildschirm die folgenden Menübildschirme in der angegebenen Reihenfolge. Jeder Bildschirm ermöglicht die Konfiguration eines wichtigen Parameters, der steuert, wie der Sensor Bewegungen erkennt und die Videoaufnahme verwaltet. Nach dem letzten Bildschirm kehrt das Menü zum Startbildschirm zurück.

Nach dem Bildschirm „Modus einstellen“ kehrt ein weiteres Drücken der Rechts-Taste zum Startbildschirm zurück.

Video-Modus

Video-Modus Einstellungen

Wenn der Sensor auf den Video-Modus eingestellt ist, werden drei zusätzliche Menübildschirme verfügbar: Aufnahmezeit (TIME), Verlängerungszeit (EXT TIME) und Video-Auslösemodus (MODE). Diese Einstellungen steuern, wie lange die Kamera aufnimmt, ob Aufnahmen bei fortgesetzter Bewegung verlängert werden und wie der Sensor mit Ihrem Kameramodell kommuniziert.

Aufnahmezeit (TIME)

Der Aufnahmezeit-Bildschirm legt fest, wie lange der Sensor der Kamera befiehlt aufzunehmen, wenn eine Bewegung erkannt wird.

Video-Aufnahmezeit

Aufnahmezeit anpassen

  1. Vom Startbildschirm aus drücken Sie die Rechts-Taste, bis Sie den TIME-Bildschirm erreichen.
  2. Verwenden Sie die Oben- oder Unten-Tasten, um die Aufnahmedauer in Sekunden anzupassen.
  3. Drücken Sie die Set-Taste und verwenden Sie dann die Oben- oder Unten-Tasten, um die Aufnahmedauer in Minuten anzupassen.
  4. Drücken Sie die Set-Taste zum Bestätigen und Speichern.

Die Dauer kann von 10 Sekunden bis zu 15 Minuten 59 Sekunden eingestellt werden. Dieser Wert repräsentiert die Länge jedes durch Bewegungserkennung ausgelösten Videoclips.

Verlängerungszeit (EXT TIME)

Die Verlängerungszeit-Option bestimmt, ob neue während einer Aufnahme erkannte Bewegung die Aufnahmedauer verlängert. Die Verlängerungszeit wird zur verbleibenden Aufnahmezeit ab dem Moment hinzugefügt, in dem die letzte Bewegung erkannt wurde. Diese Funktion ist nützlich, um kontinuierliche Aktivität aufzuzeichnen, ohne vorzeitig abzuschneiden, wenn Tiere im Sichtfeld bleiben.

Verlängerungszeit

Verlängerungszeit anpassen

  1. Vom Startbildschirm aus drücken Sie die Rechts-Taste, bis Sie den EXT TIME-Bildschirm erreichen.
  2. Verwenden Sie die Oben- oder Unten-Tasten, um die Verlängerungsdauer zwischen 10s und 99s anzupassen (Standard: 10s).
  3. Drücken Sie die Set-Taste zum Bestätigen und Speichern.

Verlängerungszeit aktivieren oder deaktivieren

  1. Navigieren Sie zum EXT TIME-Bildschirm.
  2. Drücken und halten Sie die Oben- oder Unten-Taste, um zwischen ON und OFF umzuschalten.
  3. Drücken Sie Set zum Bestätigen.

Beispiel: Wenn die Aufnahmezeit 1 Minute beträgt, die Verlängerungszeit 30 Sekunden und neue Bewegung nach 45 Sekunden der Aufnahme erkannt wird, beträgt die Cliplänge 45s + 30s für eine Gesamtcliplänge von 1 Minute 15 Sekunden.

Hinweis: C Var 6 (siehe Abschnitt Benutzerdefinierte Variablen) kann verwendet werden, um die Gesamtaufnahmelänge bei aktivierter Verlängerungszeit zu begrenzen.

Video-Auslösemodus (MODE)

Der Video-Modus-Bildschirm definiert, wie der Sensor Start- und Stoppsignale an die Kamera sendet. Verschiedene Kameramarken und -modelle interpretieren diese Signale unterschiedlich, daher stellt die Auswahl des richtigen Modus eine zuverlässige Videoauslösung sicher.

Video-Auslösemodus

Modus Beschreibung Kompatible Systeme
1 Sendet ein Volldruck-Signal zum Starten der Aufnahme, wiederholt dann alle 10 Sekunden ein Volldruck-Signal zur Aufrechterhaltung. Wenn mehr als 10 Sekunden ohne Signal vergehen, stoppt die Kamera automatisch. Sony-Kameras mit Camtraptions Sony Video Cable v2.
2 Sendet ein Volldruck-Signal zum Starten und ein weiteres zum Stoppen der Aufnahme. Die meisten Canon- und Nikon-Systemkameras.
H Sendet ein kabelloses Volldruck-Signal zum Starten, wiederholt dann alle 10 Sekunden ein Volldruck-Signal. Der Sensor hält ein kabelgebundenes Volldruck-Signal für die gesamte Videolänge. Wird zur Aktivierung von Geräten verwendet, die ein konstantes Volldruck-Signal erfordern.

Modus 1 ist in der Regel am zuverlässigsten, da er sicherstellt, dass die Kamera bei einem verpassten Auslösesignal automatisch die Aufnahme stoppt, anstatt endlos weiterzulaufen oder mit den Start/Stopp-Befehlen des Sensors aus dem Takt zu geraten.

Modus 2 – Viele Kameras (einschließlich Canon- und Panasonic-Modelle), die im Modus 2 arbeiten, benötigen auch ein anfängliches Halbdruck-Signal, gefolgt von einer Pause, damit sie vollständig aufwachen, bevor eine Aufnahme gestartet wird. Dieses Halbdruck-Signal + Pause kann über die globale Aufweckzeit-Einstellung hinzugefügt werden.

Modus 2 – Wenn während einer Aufnahme eine Taste am Sensor gedrückt wird, wird die Sequenz abgebrochen und nicht abgeschlossen. Dies bedeutet, dass eine Kamera möglicherweise das Stopp-Signal nicht erhält und weiter aufnimmt, sofern sie nicht manuell gestoppt wird.

Video-Modus

Empfohlene Kameraeinstellungen (Video)

Bei Verwendung des Camtraptions PIR Sensors im Video-Modus hängt die Kameraeinrichtung weitgehend von kreativen Zielen und Ausrüstungspräferenzen ab. Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die wichtigsten Einstellungen, die einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten, wenn die Kamera vom Sensor gesteuert wird, anstatt spezifische Belichtungs- oder Qualitätseinstellungen vorzuschreiben.

Für Nikon- und Canon-Kameras müssen die Menüeinstellungen der Kamera so konfiguriert werden, dass der Auslöser die Videoaufnahme starten und stoppen kann. Die Aktivierung dieser Option stellt sicher, dass die Kamera korrekt auf Auslösesignale über die Fernauslöser-Buchse reagiert, sodass der Sensor die Videoaufnahme automatisch starten und stoppen kann.

Globale Einstellungen

Die Globalen Einstellungen gelten sowohl für den Foto- als auch den Video-Modus. Diese Einstellungen steuern das Kernverhalten des Sensors und bleiben unabhängig vom gewählten Aufnahmemodus aktiv. Globale Einstellungen umfassen Optionen wie Funkkanal, Empfindlichkeit und die Fern-/Weitwinkelsensor-Konfiguration. Diese Einstellungen definieren, wie der Sensor Bewegungen erkennt und mit angeschlossenen Geräten kommuniziert.

Globale Einstellungen

Funkkanal

Der Menübildschirm Funkkanal ermöglicht es Ihnen auszuwählen, welchen Funkkanal der integrierte Sender des Sensors zur Kommunikation mit Ihrem Camtraptions Wireless Receiver verwendet.

Funkkanal-Bildschirm

Zugriff auf die Funkkanal-Einstellung

Der gewählte Kanal muss mit dem auf Ihrem Camtraptions Wireless Receiver eingestellten Kanal übereinstimmen, damit der Betrieb ordnungsgemäß funktioniert.

Verfügbare Kanäle

Der Sensor unterstützt 15 Funkkanäle, nummeriert von 1–15. Jeder entspricht direkt dem gleich nummerierten Kanal auf dem Camtraptions Wireless Receiver.

Funkkanäle

Funkübertragung deaktivieren

Um den Funksender vollständig zu deaktivieren (für reinen Kabelbetrieb):

In diesem Modus löst der Sensor angeschlossene Geräte nur über die kabelgebundene Ausgangsbuchse aus. Er spart außerdem etwas Strom und ermöglicht einen noch längeren Betrieb des Sensors im Feld.

Globale Einstellungen

Weitwinkelsensor

Der Menübildschirm Weitwinkelsensor ermöglicht es Ihnen, das Verhalten und die Empfindlichkeit der Weitwinkel-PIR-Linse anzupassen. Dieser Sensor hat ein breiteres Sichtfeld (ca. 60°) und ist ideal, um Tiere frühzeitig zu erkennen, wenn sie sich der Kamera nähern.

Zugriff auf den Weitwinkelsensor-Bildschirm

Weitwinkelsensor-Bildschirm

Weitwinkelsensor testen

Um das Verhalten des Weitwinkelsensors in Ihrem Setup zu verstehen und fein abzustimmen:

Das individuelle Testen jedes Sensors kann Ihnen helfen, deren Erkennungsbereiche zu visualisieren und sicherzustellen, dass die Auslösezone genau mit Ihrem beabsichtigten Bildausschnitt übereinstimmt.

Funktion des Weitwinkelsensors ändern

Sie können auch das Verhalten des Weitwinkelsensors ändern, indem Sie die Oben- oder Unten-Taste für mehr als 2 Sekunden gedrückt halten. Dies wechselt zwischen drei Betriebsmodi:

Modus Beschreibung
Normal Der Sensor verhält sich normal und löst die Kamera oder den Blitz aus, wenn Bewegung erkannt wird.
Aus Der Weitwinkelsensor ist deaktiviert und erkennt keine Bewegung und löst die Kamera nicht aus.
Aufwecken Der Weitwinkelsensor sendet nur ein Aufwecksignal an angeschlossene Kameraausrüstung, wenn Bewegung erkannt wird, aber kein vollständiges Auslösesignal.

Weitwinkelsensor Wake-Modus

Weitwinkelsensor Aus

Der Aufweck-Modus ist besonders nützlich, da der Weitwinkelsensor Tiere oft erkennt, bevor sie in den Bereich des Fernsensors gelangen. Durch das Senden eines Aufwecksignals wird sichergestellt, dass die Kamera (und alle angeschlossenen Blitzgeräte) bereits aktiv und bereit sind, wenn der Fernsensor das Auslösesignal sendet. Diese Funktion ist besonders vorteilhaft für:

Hinweis: Camtraptions Z Pro Blitzgeräte bleiben vollständig geladen und sind sofort einsatzbereit, sodass diese Funktion bei Verwendung von Z Pro-Einheiten nicht erforderlich ist.

Hinweis: Wenn ein Sensor auf den Aufweck-Modus eingestellt ist, wird das Signal nur gesendet, wenn der PIR v4 innerhalb der letzten 30 Sekunden nicht aktiv war. Dies stellt sicher, dass bei kontinuierlicher Aktivität vor dem PIR keine unnötigen Aufwecksignale (und potenzielle Auslöseverzögerungen) auftreten.

Globale Einstellungen

Fernsensor

Der Menübildschirm Fernsensor ermöglicht es Ihnen, das Verhalten und die Empfindlichkeit der Fernfeld-PIR-Linse anzupassen. Dieser Sensor hat ein viel engeres Sichtfeld (ca. 10°) und ist insgesamt deutlich empfindlicher als der Weitwinkelsensor. Er ist für die präzise Kontrolle der Auslösezone konzipiert und ermöglicht es dem Benutzer, genau zu bestimmen, wo im Bild sich das Tier befindet, wenn die Kamera aktiviert wird.

Aufgrund seiner engen Erkennungszone kann der Fernsensor ähnlich wie eine „Lichtschranke“ verwendet werden – ideal zum Kreuzen eines Tierpfads oder Weges, um sicherzustellen, dass die Auslösung nur erfolgt, wenn das Motiv einen bestimmten Punkt erreicht.

Fernsensor-Bildschirm

Zugriff auf den Fernsensor-Bildschirm

Fernsensor testen und positionieren

Um die Erkennungsreichweite und das Verhalten des Fernsensors zu verstehen und fein abzustimmen:

Sobald der Test abgeschlossen ist, aktivieren Sie beide Sensoren für volle Funktionalität wieder.

Da seine Reichweite sehr lang ist, kann der Fernsensor manchmal Bewegungen jenseits der beabsichtigten Auslösezone oder außerhalb des Kamerarahmens erkennen. Um unerwünschte Erkennungen zu vermeiden, kann es effektiv sein, den Sensor etwas höher zu montieren und den Fernsensor nach unten auf den gewünschten Auslösebereich auszurichten. Diese Positionierung begrenzt die Sicht auf entfernte Hintergrundbereiche und stellt sicher, dass er hauptsächlich den Boden „sieht“, über den das Motiv läuft.

Funktion des Fernsensors ändern

Wie beim Weitwinkelsensor können Sie das Verhalten des Fernsensors ändern, indem Sie die Oben- oder Unten-Taste für mehr als 2 Sekunden gedrückt halten. Dies wechselt zwischen drei Betriebsmodi:

Modus Beschreibung
Normal Der Sensor verhält sich normal und löst die Kamera oder den Blitz aus, wenn Bewegung erkannt wird.
Aus Der Fernsensor ist deaktiviert und erkennt keine Bewegung und löst die Kamera nicht aus.
Aufwecken Der Fernsensor sendet nur ein Aufwecksignal an angeschlossene Kameraausrüstung, löst aber keinen vollständigen Auslösebefehl aus.

Fernsensor Aus

Der Normal-Modus wird typischerweise verwendet, um den eigentlichen Auslösemoment festzuhalten. In einigen fortgeschrittenen Setups kann der Aufweck-Modus jedoch strategisch eingesetzt werden, um mehrere Sensoren zu koordinieren oder das Aufweckverhalten der Kamera fein abzustimmen.

Globale Einstellungen

Pausenzeit

Die Pausenzeit-Einstellung steuert die Verzögerung zwischen Auslösungen und definiert, wie lange der Sensor wartet, bevor er nach Abschluss einer Sequenz erneut aktiviert werden kann. Damit können Sie steuern, wie oft der Sensor auslöst, um Akkustrom und Speicherplatz zu sparen, Blitzgeräten Zeit zum Aufladen zu geben und die Störung von Motiven zu reduzieren.

Pausenzeit-Bildschirm

Pausenzeit anpassen

Der gewählte Wert bestimmt, wie lange der Sensor nach Abschluss einer Sequenz inaktiv bleibt, bevor er erneut auslösen kann. Eine kurze Pausenzeit ermöglicht es dem Sensor, schnell erneut auszulösen und mehrere Ereignisse in kurzem Abstand aufzunehmen. Eine längere Pausenzeit begrenzt die Anzahl der Auslösungen und reduziert die Gesamtzahl der aufgenommenen Bilder oder Videos über die Zeit.

Praktische Anwendungen

Das Anpassen der Pausenzeit kann Ihnen helfen:

In den meisten Fällen bietet eine moderate Verzögerung die beste Balance zwischen Reaktionsfähigkeit und Ressourcenschonung. Für schnell bewegende Motive oder Kurzzeiteinsätze kann eine kürzere Verzögerung vorzuziehen sein, während für langfristige Kamerafallen eine längere Verzögerung die Systemausdauer verlängern kann.

Globale Einstellungen

Aufweckzeit

Die Aufweckzeit-Einstellung bestimmt, wie lange der Sensor nach dem Senden eines anfänglichen Halbdruck-Signals (Aufwecken) an die Kamera wartet, bevor er die Hauptauslösesequenz beginnt. Dies gibt der Kamera (und allen angeschlossenen Blitzgeräten) Zeit zum Aufwachen oder Vorbereiten, bevor der vollständige Auslösebefehl (Aufnahme) gesendet wird.

Aufweckzeit-Bildschirm

Aufweckzeit anpassen

Die Verzögerung kann in Sekunden konfiguriert werden, je nachdem, wie viel Aufweckzeit Ihre Kamera oder Blitzgeräte benötigen. Standardmäßig ist diese Einstellung deaktiviert (kein Aufwecksignal und keine Verzögerung).

Aufweckfunktion aktivieren oder deaktivieren

Halten Sie die Oben- oder Unten-Taste für mehr als 2 Sekunden gedrückt, während Sie sich auf dem Wake-Bildschirm befinden. Wenn aktiv, zeigt das Display den ON-Indikator an.

Zweck der Aufweckzeit

Einige Kameras benötigen eine kurze Zeit zum Hochfahren oder zur Herstellung der Kommunikation, bevor sie auf ein vollständiges Auslösesignal reagieren. Wenn ein Aufnahmesignal zu früh eintrifft, nachdem das System inaktiv war, kann die Kamera es vollständig verpassen. Dies kann zu verpassten Aufnahmen im Foto-Modus und, kritischer, zu Problemen im Video-Modus führen. Zum Beispiel:

Empfohlene Verwendung

Es wird empfohlen, eine Aufweckzeitverzögerung zu verwenden für:

Das Anpassen dieser Verzögerung gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb, indem zuerst die angeschlossenen Geräte aufgeweckt und dann der Verschluss- oder Videostartbefehl gesendet wird, sobald alles bereit ist.

Globale Einstellungen

Uhr einstellen

Der Bildschirm Uhr einstellen ermöglicht es Ihnen, die interne Uhr des Sensors zu konfigurieren, die für Zeitfenster (geplante Aktivitätszeiträume) erforderlich ist. Das Einstellen der korrekten Uhrzeit stellt sicher, dass der Sensor innerhalb aller definierten Zeiträume genau arbeitet.

screen-set-time.png screen-set-time-min.png

Uhr einstellen

  1. Drücken Sie vom Startbildschirm aus die Rechts-Taste, bis Sie den Bildschirm Uhr einstellen erreichen.
  2. Drücken Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um den Stundenwert anzupassen.
  3. Drücken Sie die Set-Taste, um die Stunde zu bestätigen.
  4. Der Minutenwert beginnt dann zu blinken — verwenden Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um ihn anzupassen.
  5. Drücken Sie erneut Set, um die Uhrzeit zu speichern.

Die Uhr verwendet ein 24-Stunden-Format (00:00 bis 23:59).

Hinweis: Die Uhrzeit-Einstellung wird intern beibehalten, auch wenn der Sensor ausgeschaltet oder die Batterie entfernt wird.

Hinweis: Für den genauen Betrieb der Zeitfenster stellen Sie sicher, dass die Uhr auf die Ortszeit des Einsatzortes des Sensors eingestellt ist.

Globale Einstellungen

Zeitfenster aktivieren

Die Einstellung Zeitfenster ermöglicht es Ihnen zu steuern, wann der Sensor innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums aktiv ist. Wenn aktiviert, deaktiviert sich der Sensor automatisch außerhalb des definierten Zeitfensters, sodass er nur während ausgewählter Stunden arbeitet (z. B. nur nachts oder nur tagsüber).

screen-time-mode.png

Zeitfenster aktivieren oder deaktivieren

  1. Drücken Sie vom Startbildschirm aus die Rechts-Taste, bis Sie den Bildschirm Zeitfenster erreichen.
  2. Drücken Sie die Auf- oder Ab-Taste, um zwischen EIN und AUS umzuschalten.

Wenn Zeitfenster aktiviert sind, erscheint ein Uhrsymbol auf dem Startbildschirm, das anzeigt, dass geplante Betriebszeiten aktiv sind. Das Uhrsymbol auf dem Startbildschirm wird entweder von EIN oder AUS begleitet. Dies gibt einen praktischen Hinweis darauf, ob sich der Sensor aktuell innerhalb eines aktiven Zeitfensters befindet (EIN) und daher arbeitet, oder außerhalb eines aktiven Zeitfensters (AUS) und daher deaktiviert ist.

Hinweise zum Betrieb

Zukünftige Firmware-Updates könnten die Möglichkeit einführen, mehrere Zeitfenster zu konfigurieren. Wenn mehrere Zeitfenster für Ihre Anwendung nützlich wären, kontaktieren Sie bitte Camtraptions für Updates oder um Feedback zu geben.

Globale Einstellungen

Einschaltzeit einstellen

Die Einstellung Einschaltzeit definiert die Tageszeit, zu der der Sensor aktiv wird — also den Beginn des Zeitraums, in dem die Bewegungserkennung und das Auslösen aktiviert sind.

Diese Funktion arbeitet zusammen mit der Einstellung Zeitfenster. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass der Sensor nur nachts arbeitet, könnten Sie die Einschaltzeit auf 18:00 und die Ausschaltzeit auf 06:00 einstellen.

screen-set-on-time.png

Einschaltzeit einstellen

  1. Drücken Sie vom Startbildschirm aus die Rechts-Taste, bis Sie den Bildschirm Einschaltzeit erreichen.
  2. Verwenden Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um den Stundenwert anzupassen.
  3. Drücken Sie die Set-Taste, um die Stunde zu bestätigen.
  4. Der Minutenwert beginnt dann zu blinken — verwenden Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um ihn anzupassen.
  5. Drücken Sie erneut Set, um die Uhrzeit zu speichern.

Die Uhrzeit wird im 24-Stunden-Format eingegeben (00:00 bis 23:59).

Hinweise

Globale Einstellungen

Ausschaltzeit einstellen

Die Einstellung Ausschaltzeit definiert die Tageszeit, zu der der Sensor inaktiv wird und markiert das Ende des Zeitraums, in dem die Bewegungserkennung und das Auslösen aktiviert sind.

Diese Einstellung arbeitet zusammen mit der Einschaltzeit, um den täglichen Betriebszeitraum des Sensors festzulegen. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass der Sensor nur nachts arbeitet, könnten Sie die Einschaltzeit auf 18:00 und die Ausschaltzeit auf 06:00 einstellen.

screen-set-off-time.png

Ausschaltzeit einstellen

  1. Drücken Sie vom Startbildschirm aus die Rechts-Taste, bis Sie den Bildschirm Ausschaltzeit erreichen.
  2. Verwenden Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um den Stundenwert anzupassen.
  3. Drücken Sie die Set-Taste, um die Stunde zu bestätigen.
  4. Der Minutenwert beginnt dann zu blinken — verwenden Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um ihn anzupassen.
  5. Drücken Sie erneut Set, um die Uhrzeit zu speichern.

Die Uhrzeit wird im 24-Stunden-Format eingegeben (00:00 bis 23:59).

Hinweise

Globale Einstellungen

Externes Aufwecken

Die Einstellung Periodisches externes Aufwecken ermöglicht es dem Sensor, in regelmäßigen Abständen ein kurzes Halbdruck-Signal (Aufwecken) an die angeschlossene Kamera oder Blitzausrüstung zu senden. Dieses periodische Signal verhindert, dass bestimmte Geräte in einen Tiefschlafmodus wechseln, und stellt sicher, dass sie bei langfristigen Einsätzen reaktionsfähig bleiben.

screen-periodic-wake.png

Zweck des periodischen Aufweckens

Diese Funktion kann in verschiedenen Situationen nützlich sein, darunter:

Obwohl es mehrere mögliche Anwendungen gibt, ist der Hauptzweck dieser Einstellung, die Reaktionsfähigkeit der Kamera in Systemen aufrechtzuerhalten, die sich sonst möglicherweise bei längerer Inaktivität ausschalten oder die Verbindung verlieren.

Periodisches Aufweckintervall einstellen

  1. Drücken Sie vom Startbildschirm aus die Rechts-Taste, bis Sie den Bildschirm Periodisches Aufwecken erreichen.
  2. Verwenden Sie die Auf- oder Ab-Tasten, um das gewünschte Zeitintervall in Stunden und Minuten einzustellen, von mindestens 1 Minute bis maximal 24 Stunden.
  3. Drücken Sie die Set-Taste, um Ihre Einstellung zu bestätigen und zu speichern.

Das Intervall kann in Minuten und Stunden konfiguriert werden, und der Sensor sendet bei jedem Intervall ein kurzes Aufwecksignal an die angeschlossene Ausrüstung.

Periodische Aufweckfunktion aktivieren oder deaktivieren

Panasonic-Kameras, wie die Panasonic GH4 und GH5, können nach längerer Inaktivität in einen Tiefschlafzustand wechseln. Um dies zu verhindern, stellen Sie ein periodisches Aufweckintervall von etwa 11 Stunden ein. Dies stellt sicher, dass der Sensor regelmäßig ein kurzes Aufwecksignal sendet und die Kamera bei langen Einsätzen reaktionsfähig bleibt.

Hinweise

Erweiterte Konfiguration

Die Erweiterte Konfiguration bietet umfassende Steuerungsmöglichkeiten durch benutzerdefinierte Variablen (C Vars), mit denen Sie Signaldauern, Blitzverhalten und Spezialfunktionen fein abstimmen können. Außerdem wird erklärt, wie Sie Werkseinstellungen wiederherstellen und komplexe benutzerdefinierte Konfigurationen sicher verwalten.

Erweiterte Konfiguration

Benutzerdefinierte Variablen

Das Menü Benutzerdefinierte Variablen bietet Zugang zu erweiterten Konfigurationsoptionen, mit denen das Verhalten des Sensors fein abgestimmt werden kann. Diese Variablen ändern Timing-Parameter, die beeinflussen, wie die Kamera ausgelöst wird, wie lange Signale gehalten werden und andere Aspekte des Sequenz-Timings. Für die Mehrheit der Benutzer ist eine Anpassung dieser Einstellungen in der Regel nicht erforderlich.

In einigen Fällen kann das Aktivieren oder Anpassen einer benutzerdefinierten Variablen Standard-Foto- oder Video-Modus-Einstellungen überschreiben, was zu einem leicht abweichenden Sequenz-Timing als erwartet führen kann. Diese Optionen sind für fortgeschrittene Benutzer gedacht, die eine präzise Steuerung über die Auslösesequenz benötigen.

Zugang zu benutzerdefinierten Variablen

  1. Drücken und halten Sie vom Startbildschirm aus die Links- und Rechts-Tasten gleichzeitig für mehr als 2 Sekunden, bis der Bildschirm Benutzerdefinierte Variablen (C VAR) erscheint.
  2. Verwenden Sie die Links- und Rechts-Tasten, um die gewünschte Variablennummer auszuwählen.
  3. Verwenden Sie die Auf- und Ab-Tasten, um den gewünschten Variablenwert auszuwählen.
  4. Drücken Sie Set, um den neuen Wert zu speichern.
  5. Einige benutzerdefinierte Einstellungen können auch aktiviert oder deaktiviert werden, indem Sie die Auf- oder Ab-Taste für mehr als 2 Sekunden gedrückt halten, um sie ein- und auszuschalten.

Menü der benutzerdefinierten Variablen verlassen

Vom Menü der benutzerdefinierten Variablen können Sie zum Startbildschirm zurückkehren, indem Sie entweder:

Verfügbare benutzerdefinierte Variablen

C Var Beschreibung Standardwert Einstellbereich
0 Abtastfrequenz / Adaptive Empfindlichkeit – Feinabstimmung der Sensorempfindlichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. 8 1-16
1 Halbdruck-Dauer (vor Volldruck) – Bestimmt, wie lange das Halbdruck-Signal (Aufwecken) vor dem Volldruck gehalten wird. 0,1 s 0,1–5,0 s (in 0,1-s-Schritten)
2 Halbdruck-Dauer (nach Volldruck) – Bestimmt, wie lange das Halbdruck-Signal nach dem Volldruck gehalten wird. 0,1 s 0,1–5,0 s (in 0,1-s-Schritten)
3 Volldruck-Dauer (Foto-Modus) – Wenn aktiviert, überschreibt dies das durch den Foto-Modus bestimmte Volldruck-Timing. 0,1–2,9 s (in 0,1-s-Schritten)
4 Pause zwischen Volldruck-Signalen (Foto-Modus) – Wenn Anzahl (NUM) > 1, definiert dies das Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Volldruck-Signalen. 0,1–15,0 s (in 0,1-s-Schritten)
5 Volldruck-Dauer (Video-Modus) – Definiert, wie lange das Volldruck-Signal beim Starten oder Aufrechterhalten einer Videoaufnahme gehalten wird. 1,0 s 0,1–2,9 s (in 0,1-s-Schritten)
6 Maximale Videolängen-Verlängerungsgrenze – Setzt eine absolute maximale Videoverlängerungslänge in Minuten. Dies begrenzt die Gesamtaufnahmedauer, wenn die Verlängerung aktiviert ist. 1–60 Min
7 Blitz-Aufwecken / Blitz-Auslösen-Signale – Steuert, ob Blitz-Auslösesignale während Fotosequenzen gesendet werden: • 0 – Keine Blitz-Aufweck- oder Auslösesignale. • 1 – Aufweck- und Auslösesignale. • 2 – Nur Auslösesignale. 0 0–2
8 Blitz-Signalkanal – Setzt den Funkkanal (1–15) für die durch C Var 7 definierten Blitz-Aufweck- und Auslösesignale. Dieser sollte auf einen anderen Kanal als der Hauptsensorkanal eingestellt werden. 1–15
9 Funk-Leistungsverstärkung – Bei Einstellung auf „1" erhöht diese Einstellung die Stärke des Funksignals, um die Zuverlässigkeit bei Konfigurationen zu verbessern, bei denen Interferenzen oder größere Entfernungen auftreten können. 0 0–1

Um die Werkseinstellungen wiederherzustellen, siehe den Abschnitt Auf Standardwerte zurücksetzen.

Das Anpassen benutzerdefinierter Variablen kann das Timing der Aufweck-, Auslöse- und Freigabesignale der Kamera beeinflussen.

Erweiterte Konfiguration

Benutzerdefinierte Variable 0

Der Menübildschirm C Var 0 ermöglicht es Ihnen einzustellen, wie empfindlich der Sensor auf Bewegungen über beide Linsen reagiert. Er steuert, wie häufig der Sensor Messungen durchführt, um nach Bewegungen (Veränderungen der Infrarotstrahlung) in seinem Sichtfeld zu suchen. Häufigere Messungen bedeuten, dass der Sensor kleinere oder flüchtigere Bewegungen erfassen kann, die bei weniger häufiger Abtastung möglicherweise übersehen würden.

Dies unterscheidet sich von der Haupt-Empfindlichkeitseinstellung für Fern- und Weitwinkelsensor, die sich auf die Amplitude des Infrarotsignals bezieht, das zum Auslösen des Sensors erforderlich ist, d. h. wie warm, groß oder nah das Motiv sein muss.

screen-cvar0off.png

Abtastfrequenz anpassen

  1. Verwenden Sie auf dem Bildschirm C Var 0 die Auf- oder Ab-Tasten, um den Wert zu ändern.
  2. Drücken Sie die Set-Taste, um Ihre Auswahl zu speichern.

Die Abtastfrequenz kann zwischen 1 und 16 eingestellt werden (Standard ist 8), wobei:

Bei höheren Abtastfrequenzen verbraucht der Sensor etwas mehr Strom und kann anfälliger für Fehlauslösungen durch Wind, Vegetation oder fleckiges Licht sein, ist aber effektiver bei der Erkennung kleiner, sich schnell bewegender Motive. Daher sollten Sie die Abtastfrequenz basierend auf dem beabsichtigten Motiv, den Umgebungsbedingungen und Ihren Anforderungen an die Batterielebensdauer optimieren.

Adaptiver Empfindlichkeitsmodus

Der Sensor verfügt außerdem über einen Algorithmus für Adaptive Empfindlichkeit, der entwickelt wurde, um Fehlauslösungen in anspruchsvollen Umgebungen zu reduzieren.

Um die adaptive Empfindlichkeit zu aktivieren oder zu deaktivieren:

screen-cvar0.png

In diesem Modus passt der Sensor seine primären Empfindlichkeitsschwellen dynamisch an, d. h. die Schwellen, die sich auf die Haupt-Empfindlichkeitseinstellungen für Fern- und Weitwinkelsensor beziehen (nicht die Abtastfrequenz), als Reaktion auf Hintergrundaktivitätsniveaus:

Dieses adaptive Verhalten hilft dem Sensor, effektiv zu bleiben und gleichzeitig Fehlerkennungen unter schwankenden Umgebungsbedingungen zu reduzieren.

In den meisten Situationen bietet der normale Empfindlichkeitsmodus ausreichende Kontrolle. Wenn jedoch intermittierend Fehlauslösungen auftreten — beispielsweise zu bestimmten Tageszeiten oder bei windigen oder heißen Bedingungen — könnte der adaptive Empfindlichkeitsmodus die Zuverlässigkeit verbessern.

Erweiterte Konfiguration

Benutzerdefinierte Variable 1

Verwendung der Halbdruck-Dauer für Autofokus (C Var 1)

C Var 1 steuert die Dauer des Halbdruck-Signals (HP), das vor dem Volldruck-Auslöser (FP) an die Kamera gesendet wird. Durch Verlängerung dieser Halbdruck-Dauer gibt der Sensor der Kamera Zeit, Autofokus-Funktionen auszuführen, bevor das Bild aufgenommen wird.

Da neuere spiegellose Kameras hochentwickelte Autofokussysteme bieten — einschließlich Tier-Augenerkennung — ermöglicht diese Funktion erstmals den Einsatz von Autofokus in Kamerafallen-Setups.

Wenn das Halbdruck-Signal aktiv ist, kann die Kamera das Motiv erkennen und darauf fokussieren, bevor der Verschluss ausgelöst wird. Dies ermöglicht das Fotografieren mit geringer Schärfentiefe und präzisem Augenfokus und erzeugt Bilder, die sich deutlich von traditionellen manuell fokussierten Kamerafallen-Fotos unterscheiden.

Praktische Überlegungen

Diese Einstellung führt einen neuen kreativen Ansatz für das Kamerafallen-Fotografieren ein — sie ermöglicht Autofokus-Präzision und Bildgestaltung mit geringer Schärfentiefe, die mit PIR-Auslösern bisher unpraktisch war. Während manueller Fokus die zuverlässigste Methode für kritische Arbeiten bleibt, bietet C Var 1 eine spannende Möglichkeit, mit modernen Autofokussystemen für dynamischere und cinematischere Ergebnisse zu experimentieren.

Erweiterte Konfiguration

Benutzerdefinierte Variablen 7 und 8

Kabelloses Blitz-Aufwecken und Blitz-Auslösen (C Var 7 & C Var 8)

C Var 7 und 8 bieten erweiterte Steuerung für die Verwaltung externer Blitzgeräte, insbesondere in Situationen, in denen die Kamera Blitzgeräte nicht automatisch aufwecken oder auslösen kann. Diese Funktion ist besonders nützlich bei Sony-Kameras, die kein Aufwecksignal an Blitzgeräte senden, bevor sie diese auslösen.

Während Blitzgeräte wie der Camtraptions F1 und Z2 kein Aufwecksignal benötigen, erreicht der Camtraptions Z Pro deutlich längere Standby-Zeiten durch den Wechsel in einen Energiesparmodus. Daher muss er aufgeweckt werden, bevor er ausgelöst werden kann.

In solchen Fällen kann der Sensor die Blitzsteuerung unabhängig übernehmen:

Der Funkkanal für diese Blitzsignale wird durch C Var 8 definiert, der zwischen 1 und 15 eingestellt werden kann. Dieser sollte auf einen anderen Kanal als der Hauptkanal des Kamera-Auslösers eingestellt werden.

Die Konfiguration C Var 7 = 2 ist besonders effektiv für Nachtfotografie, bei der lange Verschlusszeiten dem Blitz ermöglichen, während des Belichtungsfensters auszulösen. Solange die Verschlusszeit länger als die Volldruck-Dauer ist, löst der Blitz innerhalb der offenen Belichtung aus, auch wenn die Kamera selbst den Blitz nicht steuert.

Die Volldruck-Dauer kann mit C Var 3 angepasst werden, damit der Blitz so schnell wie möglich nach dem Öffnen des Kameraverschlusses auslöst.

Dieses Setup bietet eine zuverlässige und flexible Methode, um Blitzgeräte vollständig über den Sensor auszulösen, und vereinfacht Konfigurationen, bei denen Kameras eingeschränkte Blitzsteuerungsfähigkeiten haben oder wenn entfesselte Blitzsysteme in Umgebungen mit wenig Licht verwendet werden.

Erweiterte Konfiguration

Auf Standardwerte zurücksetzen

Wenn Sie im Menü der benutzerdefinierten Variablen (C Var) über den letzten C-Var-Eintrag hinaus scrollen, erreichen Sie einen Bildschirm mit der Bezeichnung „reset". Dieser Bildschirm ermöglicht es Ihnen, alle Sensoreinstellungen auf ihre Werkseinstellungen zurückzusetzen.

Dies ist nützlich, wenn viele Einstellungen oder benutzerdefinierte Variablen angepasst wurden und Sie den Sensor schnell auf sein ursprüngliches Standardverhalten zurücksetzen möchten.

screen-reset.png

Zurücksetzen durchführen

  1. Navigieren Sie zum Menü der benutzerdefinierten Variablen (C Var).
  2. Scrollen Sie mit der Rechts-Taste weiter, bis Sie den Bildschirm „reset" erreichen.
    • Das Wort „reset" erscheint ohne zu blinken.
  3. Drücken Sie einmal die Auf- oder Ab-Taste — das Wort „reset" beginnt zu blinken, was anzeigt, dass die Rücksetzfunktion aktiviert ist.
  4. Drücken Sie die Set-Taste zur Bestätigung.
    • Der Text „reset" verschwindet.
    • Das Uhrsymbol blinkt für etwa 3 Sekunden, was anzeigt, dass der Rücksetzvorgang läuft.
    • Nach Abschluss kehrt der Sensor automatisch zum Startbildschirm zurück.

Zurücksetzen abbrechen

Wenn Sie, während „reset" blinkt, statt Set die Links- oder Rechts-Taste drücken, wechselt der Bildschirm zurück zur vorherigen oder nächsten C-Var-Einstellung, und es wird kein Zurücksetzen durchgeführt.

Hinweise

Wartung und Pflege

Dieser Abschnitt behandelt bewährte Verfahren zur Aufrechterhaltung der Leistung und Zuverlässigkeit des Sensors. Themen umfassen Wetterfestigkeit, Reinigung und Firmware-Updates — damit Ihre Ausrüstung unter anspruchsvollen Feldbedingungen zuverlässig bleibt.

Wartung und Pflege

Wetterfestigkeit

Der Camtraptions PIR Sensor v4 ist für zuverlässigen Betrieb unter anspruchsvollen Außenbedingungen gebaut. Regelmäßige Kontrollen und Pflege sind jedoch unerlässlich, um die Wetterfestigkeit aufrechtzuerhalten und eine zuverlässige Langzeitleistung sicherzustellen.

1. Dichtungen prüfen und reinigen

Die Hauptdichtung um die Batterietür ist entscheidend für die Aufrechterhaltung eines wasserdichten Gehäuses.

2. Unbenutzte Öffnungen schützen

Alle externen Anschlüsse und Zugangspunkte sollten bei Nichtgebrauch sicher verschlossen sein.

3. Silikagel verwenden

In allen Umgebungen, aber besonders bei nassen oder feuchten Bedingungen, wird empfohlen, ein kleines Päckchen Silikagel im Batteriefach zu platzieren. Neben der Batterie ist dafür Platz vorgesehen.

Diese einfache Vorsichtsmaßnahme kann die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Sensors in anspruchsvollen Klimazonen erheblich verbessern.

4. Untertauchen oder Überschwemmungsrisiko vermeiden

Der Sensor ist wetterfest, aber nicht wasserdicht. Er ist nicht für das Untertauchen ausgelegt und sollte nicht an Standorten eingesetzt werden, an denen er überflutet werden könnte — beispielsweise in Gebieten mit ansteigendem Wasser, starkem Abfluss oder Flussufer-Überlauf. Montieren Sie den Sensor immer in einer Position, in der er über dem wahrscheinlichen Wasserpegel bleibt.

5. Vorsichtsmaßnahmen bei Frost-Tau-Wechsel

In kalten, nassen Umgebungen kann sich Wasser in der Naht zwischen der Batterietür und dem Hauptgehäuse ansammeln. Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, kann dieses Wasser zu Eis werden und sich ausdehnen, was Druck auf die Türverriegelung ausübt und möglicherweise die Dichtung beeinträchtigt.

Um dieses Risiko zu minimieren, können Sie einen breiten Streifen wasserdichtes Klebeband um die Türfuge anbringen — von einer unteren Ecke des Gehäuses, über die Oberseite der Verriegelung und hinunter zur gegenüberliegenden unteren Ecke. Diese einfache Vorsichtsmaßnahme hilft zu verhindern, dass sich Wasser in der Naht sammelt, und reduziert die Wahrscheinlichkeit von frostbedingten Schäden bei kalten, nassen Einsätzen.

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Wartung und Pflege

Firmware-Update

Der Camtraptions PIR Sensor v4 unterstützt Firmware-Updates über microSD-Karte. Dadurch können neue Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen einfach vom Benutzer installiert werden, ohne den Sensor zur Wartung einzuschicken.

Dieses Handbuch gilt für Firmware-Version 1.19. Überprüfen Sie die aktuelle Firmware-Version des Sensors, indem Sie zum Startbildschirm navigieren und die Rechts-Taste 2 Sekunden lang gedrückt halten. Bei Bedarf können Sie die Firmware gemäß den folgenden Anweisungen aktualisieren.

Firmware herunterladen

Die neuesten Firmware-Versionen können von der Camtraptions-Website heruntergeladen werden:

camtraptions.com/resources/pir-v4/

Jede Firmware-Version enthält eine kurze Beschreibung der Änderungen.

microSD-Karte vorbereiten

Für ein Firmware-Update benötigen Sie eine microSD-Speicherkarte (nicht im Lieferumfang enthalten).

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microSD-Karte einsetzen

Es kann hilfreich sein, eine Spitzzange zum Einsetzen der SD-Karte in den Sensor zu verwenden.

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Der Kartensteckplatz befindet sich unter der rechten Klappe an der Seite des Sensors. Entfernen Sie den Stopfen und setzen Sie die SD-Karte so ein, dass die Kante der Karte bündig mit der Kante der Platine abschließt.

Es ist möglich, die microSD-Karte versehentlich in den Sensor fallen zu lassen. Wenn dies passiert, drehen Sie ihn einfach um und schütteln Sie, bis die Karte wieder herausfällt.

Firmware installieren

  1. Stellen Sie sicher, dass eine voll geladene Batterie im Sensor eingesetzt ist.
  2. Setzen Sie die vorbereitete microSD-Karte in den Kartensteckplatz unter der rechten Klappe ein.
  3. Halten Sie die Ab-Taste gedrückt, während Sie den Sensor einschalten, um den Update-Vorgang zu starten.
  4. Der Bildschirm zeigt nichts an, aber die rote Anzeigeleuchte an der Vorderseite des Sensors leuchtet konstant, um anzuzeigen, dass das Update läuft.
  5. Warten Sie etwa 30 Sekunden, während die Firmware aktualisiert wird.
  6. Nach Abschluss blinkt die vordere LED kurz, um zu bestätigen, dass das Update erfolgreich abgeschlossen wurde.
  7. Der LCD-Bildschirm des Sensors schaltet sich automatisch ein.
  8. Sie können nun die microSD-Karte vorsichtig mit einer Spitzzange entnehmen und den Gummi-Kartensteckplatz-Stopfen wieder einsetzen. Stellen Sie sicher, dass er vollständig sitzt.

Entfernen Sie während des Update-Vorgangs nicht die Batterie und unterbrechen Sie nicht die Stromversorgung, da dies die Installation unterbrechen und die Firmware beschädigen könnte.

Wenn die microSD-Karte nicht korrekt eingesetzt ist (oder gar nicht eingesetzt wurde) und der Update-Vorgang über die Sensortastatur gestartet wird, blinkt die rote LED schnell, um einen Fehler anzuzeigen. Entfernen Sie in diesem Fall die Batterie aus dem Sensor, um ihn auszuschalten, stellen Sie dann sicher, dass die microSD korrekt eingesetzt ist, und versuchen Sie den Firmware-Update-Vorgang erneut.

Update überprüfen

Um zu bestätigen, dass das Update erfolgreich war:

  1. Halten Sie vom Startbildschirm aus die Rechts-Taste gedrückt, um die neue Firmware-Version anzuzeigen.
  2. Überprüfen Sie, ob die angezeigte Version mit der installierten Firmware-Datei übereinstimmt.

Wenn die Versionsnummer nicht übereinstimmt oder der Sensor nicht normal startet, wiederholen Sie den Update-Vorgang mit einer frisch formatierten microSD-Karte.

Referenz

Der Referenzabschnitt fasst technische Daten, Timing-Diagramme und Spezifikationen zusammen. Er dient als Schnellnachschlagewerk für Signalsequenzen, Variablendefinitionen und Spannungstabellen — nützlich für Fehlerbehebung und erweiterte Konfigurationsarbeiten.

Referenz

Foto-Sequenz-Timings

Diese Flussdiagramme zeigen die Abfolge der Vorgänge, wenn der Sensor auf den Foto-Modus eingestellt ist, sowohl für kabellose als auch kabelgebundene Ausgänge, einschließlich aller optionalen Timing-Anpassungen über Menüeinstellungen und benutzerdefinierte Variablen (C Vars).

Foto-Modus

Stills Mode Timing Flowchart

Signalschlüssel Foto-Modus

Abkürzung Bedeutung Beschreibung
HP Halbdruck (Half-Press) Ein Halbdruck-Signal, das an die Kamera gesendet wird, um sie aufzuwecken, den Autofokus zu starten oder Blitzgeräte vor einer Aufnahme vorzubereiten.
FP Volldruck (Full-Press) Ein Volldruck-Signal, das den Verschluss der Kamera auslöst oder die Videoaufnahme startet/stoppt.
FW Blitz-Aufwecken (Flash Wake) Ein Signal, das an kompatible kabellose Blitzgeräte gesendet wird, um sie aus dem Schlafmodus aufzuwecken, bevor sie ausgelöst werden.
FF Blitz-Auslösen (Flash Fire) Ein Signal, das kompatible Blitzgeräte im Moment der Belichtung auslöst.

Hinweise – Foto-Modus

Referenz

Video-Sequenz-Timings

Diese Flussdiagramme zeigen die Abfolge der Vorgänge, wenn der Sensor auf den Video-Modus eingestellt ist, sowohl für kabellose als auch kabelgebundene Ausgänge, einschließlich aller optionalen Timing-Anpassungen über Menüeinstellungen und benutzerdefinierte Variablen (C Vars).

Modus 1

Video Mode 1 Timing Flowchart

Modus 2

Video Mode 2 Timing Flowchart

Modus H

Video Mode H Timing Flowchart

Signalschlüssel

Abkürzung Bedeutung Beschreibung
HP Halbdruck (Half-Press) Ein Halbdruck-Signal, das an die Kamera gesendet wird, um sie aufzuwecken oder den Autofokus zu starten.
FP Volldruck (Full-Press) Ein Volldruck-Signal, das den Verschluss der Kamera auslöst oder die Videoaufnahme startet/stoppt.

Hinweise – Video-Modus

Referenz

Batteriespannungstabellen

1. NP-F-Typ Lithium-Ionen-Akku

(Nennspannung: 7,4 V)

Spannung (V) Ca. verbleibende Kapazität
8,4 V 100 % (Voll geladen)
8,2 V 90 %
8,0 V 80 %
7,8 V 70 %
7,6 V 60 %
7,4 V 50 %
7,2 V 40 %
7,0 V 30 %
6,8 V 20 %
6,6 V 10 %
≤ 6,4 V Akku nahezu leer — Aufladen empfohlen

2. Sechs AA-Alkalibatterien

(Kombinierte Nennspannung: 9,0 V)

Spannung (V) Ca. verbleibende Kapazität
9,3 V 100 % (Frische Batterien)
9,0 V 90 %
8,7 V 80 %
8,4 V 70 %
8,1 V 60 %
7,8 V 50 %
7,5 V 40 %
7,2 V 30 %
6,9 V 20 %
6,6 V 10 %
≤ 6,3 V Batterien leer — bald ersetzen

3. Sechs AA-Ni-MH-Akkus

(Kombinierte Nennspannung: 7,2 V)

Spannung (V) Ca. verbleibende Kapazität
8,4 V 100 % (Voll geladen)
8,2 V 90 %
8,0 V 80 %
7,8 V 70 %
7,6 V 60 %
7,4 V 50 %
7,2 V 40 %
7,0 V 30 %
6,8 V 20 %
6,6 V 10 %
≤ 6,4 V Aufladen erforderlich
Referenz

Technische Daten

Die Informationen in diesem Handbuch entsprechen der Firmware-Version 1.19 des Camtraptions PIR Sensor v4.