Steuerung des Sichtfelds
Das Sichtfeld (FOV) des Camtraptions PIR Sensors bestimmt, wo sich ein Tier befindet, wenn die Kamera ausgelöst wird, und ist damit ein entscheidender Faktor bei der Bildkomposition – insbesondere für die Standfotografie. Das Sichtfeld kann auf verschiedene Arten angepasst werden, um die Auslösezone präzise zu steuern.
1. Verwendung der verstellbaren Seitenklappen
Jede Seite des Sensors ist mit einer Klappe oder Blende ausgestattet, die das Sichtfeld der PIR-Sensoren einschränken kann. Durch Aufklappen der Klappen nach außen können Sie unerwünschte Erkennungszonen auf beiden Seiten blockieren und sicherstellen, dass der Sensor nur auslöst, wenn sich ein Tier direkt davor befindet.
So passen Sie die Klappen an:
- Lösen Sie die Rändelschraube an jeder Klappe.
- Drehen Sie die Klappe in die gewünschte Position, um das Sichtfeld nach Bedarf einzuschränken.
- Ziehen Sie die Rändelschraube wieder fest, um die Klappe sicher zu fixieren.
Für beste Ergebnisse stellen Sie sicher, dass beide Klappen symmetrisch positioniert sind, wobei der Sensor auf die Mitte der beabsichtigten Auslösezone ausgerichtet ist. Die PIR-Elemente sind in der Mitte ihres Sichtfelds am empfindlichsten, sodass eine symmetrische Einstellung sicherstellt, dass der Sensor das stärkstmögliche Signal empfängt.
Wenn Sie das Sichtfeld noch weiter reduzieren möchten, als es die Standard-Seitenklappenpositionen erlauben, können Sie die Rändelschrauben vollständig lösen und die linke und rechte Klappe vertauschen. Dadurch ist ein sehr enger Winkel möglich, der zu einer extrem präzisen Auslösefläche führt.

Diagramm mit Klappen in umgekehrter Position:

2. Verwendung des Dualen Sensorsystems
Version 4 enthält zwei separate Sensoren, jeweils mit unterschiedlichem Sichtfeld:
- Weitwinkelsensor: ca. 60° horizontales Sichtfeld, 4,5° nach oben, 13,5° nach unten – kürzere Reichweite, aber breitere Abdeckung.
- Fernsensor: ca. 10° Sichtfeld (horizontal und vertikal) – größere Reichweite, aber präziserer Erkennungsbereich.
Durch Anpassen der relativen Empfindlichkeit dieser beiden Sensoren oder durch vollständiges Deaktivieren eines Sensors können Sie die Streuung und Reichweite der Auslösezone fein abstimmen. Es ist auch zu beachten, dass sowohl der Weit- als auch der Fernsensor am empfindlichsten auf Bewegungen entlang der horizontalen Achse (seitliche Bewegung) reagieren. Sie sind weniger empfindlich gegenüber Auf-/Abwärtsbewegungen entlang der vertikalen Achse.
3. Verwendung der Anzeigelampe zur Einrichtung
Einer der beiden vorderen Sensoren verfügt über eine integrierte rote Anzeigelampe, die bei der Einrichtung helfen kann. Wenn die Lampe aktiv ist, leuchtet sie kurz auf, sobald eine Bewegung erkannt wird – so können Sie genau sehen, wo die Auslösezone beginnt und endet.
Um die Anzeigelampe zu verwenden:
- Schalten Sie den Sensor ein oder drücken Sie eine beliebige Taste, um den Einrichtungsmodus zu aktivieren.
- Gehen Sie vor dem Sensor entlang oder bewegen Sie eine Hand, um zu beobachten, wo Bewegung erkannt wird.
- Passen Sie die Position des Sensors oder die Klappenwinkel an, bis die Auslösezone mit Ihrer beabsichtigten Komposition übereinstimmt.
Die Anzeigelampe bleibt fünf Minuten nach dem letzten Tastendruck aktiv und deaktiviert sich danach automatisch, um Strom zu sparen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt Anzeigelampe später in diesem Handbuch.