Was ist ein PIR-Bewegungssensor?
Alle Objekte senden unsichtbare Infrarotstrahlung aus. Ein Passiver Infrarot (PIR)-Sensor erkennt Veränderungen der Infrarotenergie in seinem Sichtfeld – beispielsweise wenn ein warmblütiges Tier vorbeizieht.
Der Begriff „passiv" bezieht sich darauf, dass der Sensor selbst keine Strahlung aussendet – er überwacht lediglich die Infrarotstrahlung, die von Objekten in seiner Umgebung natürlich abgegeben wird. Dadurch sind PIR-Sensoren äußerst energieeffizient und zuverlässig für den langfristigen Einsatz im Feld.
In einem Kamerafallen-Setup besteht die Aufgabe des PIR-Sensors darin, die Anwesenheit eines Tieres zu erkennen und die angeschlossene fotografische Ausrüstung automatisch auszulösen, wie z. B. eine DSLR- oder spiegellose Kamera. Dies ermöglicht die Aufnahme hochwertiger Fotos und Videoaufnahmen von Wildtieren mit minimaler menschlicher Störung.